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Schlaglichter der Förderung

Grundprinzipen

  • (sonder-)pädagogische Eingangsdiagnostik (AOSF-Gutachten)
  • ganzheitliches Förderkonzept nach ETEP (EntwicklungsTherapie/EntwicklungsPädagogik nach Wood/Bergsson)
  • Standardisierte Entwicklungseinschätzung, Förderplanung und Evaluation der Förderziele mit dem ELDiB (Einschätzungsbogen Verhalten, Kommunikation, Sozialisation und Kognition)
  • kleine Lerngruppen (8 - 12 Schüler/innen)
  • Klassenlehrerprinzip (Kontinuität der Bezugspersonen); Teamklassen
  • Gleichrangigkeit kognitiver Lernziele und sozial-emotionaler Verhaltensziele
  • Entwicklungspädagogischer Unterricht (EPU) als spezialisiertes Förderkonzept
  • Thematische Klammer durch fächerübergreifende Unterrichtsthemen (Wochenthemen)
  • Interventionsstrategien an Entwicklungsalter angepasst
  • Spezielle Lerngruppen / Intensivgruppen (z.B. Jungen-/Mädchenförderung, Einzel- und Kleingruppenunterricht)
  • sonderpädagogisches Umfeld (Begleitung emotionaler Krisen)
  • Multiprofessionalität und Vernetzung von Hilfen
  • Durchlässigkeit (Rückführung in Allgemeine Schule)

EPU (EntwicklungsPädagogischerUnterricht)

  • Klare Strukturierung von Raumbereichen und Zeitabläufen  
  • Rhythmisierung durch Tätigkeits- und Aktivitätswechsel
  • Gezielter Einsatz verhaltenssteuernder Hilfen (z.B. Lob, Spiegeln, Regeln, Umlenken/Umgestalten, Konfrontation)
  • Transparenz von Abläufen und Erwartungen (Tagesplan)
  • Arbeit an Wochenthemen mit täglichem Lernangebot an Kulturtechniken, Fachwissen, Bewegungsförderung, musisch-gestalterischer Bildung und sozial-emotionalem Lernen

Besondere Lernumgebung, Strukturen und Haltungen

  • Verlässliche Strukturen und einschätzbare Bezugspersonen, um sich sicher fühlen und auf Lernen einlassen zu können
  • Klare Verhaltensdirektiven, eindeutige Regeln und  Abläufe
  • unmittelbares positives Feedback und einschätzbare Sanktionen
  • Neue Lern- und Sozialerfahrungen, um sich erfolgreich und anerkannt fühlen zu können
  • Annehmende, aber unmissverständliche Erwachsene (Rollenklarheit)
  • erfüllbare, aber nicht verhandelbare Anforderungen
  • Chancen auf Neuanfang („Neuer Tag, neues Glück!“)
  • Möglichkeit von temporärem „time-out“
  • Motivierende und attraktive Materialien, die möglichst zügige und verlässliche Erfolge sichern, bevor die tiefsitzenden Selbstzweifel und Misserfolgserwartungen wieder die Oberhand gewinnen
  • regelmäßige handlungs- und bewegungsorientierte Lernphasen

Musisch-kreative und abenteuerpädagogische Aktivitäten

  • das ganzheitliche JMS-Förderkonzept umfasst regelmäßige Unterrichtsangebote in den Bereichen Bewegung, Musik, Spiel, Kunst, Werken, Gestaltung, Hauswirtschaft, Jungen- + Mädchenförderung etc.
  • Schwerpunktsetzung erfolgt neben dem EPU-Konzept durch Kursangebote, AGs, Klassenfahrten, außerschulische Aktivitäten, Projektwochen, Schulfeste u.a.
  • Kooperationen mit außerschulischen Fachleuten, Sponsoren, Universitäten etc.

Support:
Alfried Krupp-Schulmedienzentrum